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Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre VII – Wirtschaftsinformatik – Professor Dr. Torsten Eymann

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Fraunhofer Projektgruppen Wirtschaftsinformatik und Prozessinnovation akquirieren Forschungsgelder für den Einsatz von Smart Devices in der digitalen Produktion

30.01.2017

Das Konsortium mit dem Titel „SmartDe’s@Work – Smart Devices in der Produktion“, an dem die Projektgruppen Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT und Prozessinnovation des Fraunhofer IPA maßgeblich beteiligt sind, erhält von der Bayerischen Forschungsstiftung den Zuschlag für eine Förderung in Höhe von über 750.000 Euro zur Umsetzung von digitalen Technologien in industriellen Fertigungsprozessen.

Das auf zwei Jahre ausgelegte Projekt verfolgt das Ziel, Smart Devices (bspw. Smartphones, Tablets, Smart Watches, VR- und AR-Brillen) im Produktionsumfeld nutzbringend einzusetzen. Dabei steht die Vernetzung von Produktionsteilnehmern wie Mensch, Maschine und produktionsnahe IT-Systeme im Vordergrund. Die optimale Kombination aus Software- und Hardware-Komponenten soll Produktionsprozesse durch eine interaktive und intuitive Informationsverarbeitung bei der Arbeitsvorbereitung (z.B. Arbeits- und Maschinenpläne, Einrüstung von Maschinen und Anlagen) sowie während der Produktion (z.B. Arbeitsanweisungen, Reaktionen bei Störungen, Echtzeit-Rückmeldung) unterstützen.

Smart Devices sollen durch eine Middleware-Plattform an bestehende Produktionssysteme angebunden werden. Dadurch sollen Integrationshürden bei der Nutzung von Smart Devices verringert und die Übertragbarkeit auf vielfältige Anwendungsfälle gewährleistet werden. Zudem wird durch den Einsatz von Smart Devices eine zeit- und ortsunabhängige Produktionssteuerung (z.B. Auftragsfreigabe, Bereitstellung von Betriebsdaten, Umplanung von Produktionsaufträgen) ermöglicht. So lassen sich Produktionsprozesse digital optimieren, eine Qualitätsüberwachung, -steuerung und -sicherung anhand von Echtzeitdaten implementieren sowie eine für Industrie 4.0 erforderliche Prozessflexibilität erreichen.

Durch die synergetische Zusammensetzung des Konsortiums, bestehend aus den beiden Fraunhofer-Projektgruppen Wirtschaftsinformatik und Prozessinnovation, den Entwicklungspartnern camLine und Vogler Engineering sowie den Anwenderunternehmen REHAU, biTTner Werkzeugbau, BKW Kunststoff und Federnfabrik Dietz, können die vielfältigen Herausforderungen für den Einsatz von Smart Devices identifiziert, geeignete Lösungsstrategien entwickelt und im Rahmen eines Demonstrators implementiert werden.

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